logo snv
 

Installieren Sie noch


AUSZUG AUS DIGITAL LERNEN 2009

INL AG
Schulnetzverwalter (SNV®)
Für alle Schulen individuell einsetzbar
Die INL AG stattet Schulen mit einer ganzheitlichen IT-Schullösung aus. Sie basiert auf den aufeinander abgestimmten Komponenten Schulnetzverwalter (SNV®) und selbstheilenden Arbeitsstationen unter Rembo/ mySHN®. Abgerundet wird die Gesamtlösung durch ein umfangreiches Betriebs-und Servicekonzept, das durch proaktives Management viele Vorteile für Schulen und Schulträger bietet.
Das Unternehmen INL AG
Die INL AG erfüllt seit 20 Jahren die Anforderungen der Schulen und Schulträger durch Produkte und Dienstleistungen. Bereits 2001 begann die Entwicklung der IT-Schullösung "Schulnetzverwalter (SNV®)".
Die INL AG legte dabei besonderen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Pädagogen und Administratoren verschiedener Schulen. Hierbei entstand ein Produkt, das heute mit seinen individuellen Einstellmöglichkeiten für nahezu alle Schulformen eingesetzt werden kann.
Der Schulnetzverwalter (SNV®) bietet den Lehrkräften eine komfortable Arbeitsumgebung bei der Integration von digitalen Medien in den Unterricht. Vordefinierte Standards ermöglichen eine schnelle Inbetriebnahme -frei nach unserem Motto: "Installieren Sie noch oder unterrichten Sie schon?"
Bernd Schaaf, Vorstand der INL AG
Aufeinander abgestimmte Bausteine bilden eine ganzheitliche Schullösung
Die einzelnen Bausteine von snv®plus bilden, angefangen von administrativen und didaktischen Funktionen über den Schutz der PCs vor Manipulation und Fehlbedienungen bis hin zu Sicherheitsmodulen, eine ganzheitliche IT-Schullösung. Hierdurch wird ein problemloser Einsatz digitaler Medien im computerunterstützten Unterricht gewährleistet. Abgerundet durch ein abgestimmtes Servicekonzept werden Ausfälle minimiert und garantieren so einen nachhaltigen Betrieb des pädagogischen Netzes.

snv®plus Bausteine

Der Schulnetzverwalter (SNV®) stellt je nach Rolle des Benutzers (Schüler, Lehrkraft, Administrator) automatisch die richtigen Funktionen sowohl für die administrativen Aufgaben als auch alle Funktionen zur Steuerung des Unterrichts in einer Oberfläche zur Verfügung. Durch Rembo/mySHN® werden dem Administrator zusätzliche Funktionen für den Konfigurationsschutz und der Softwareverteilung an den Endgeräten zur Verfügung gestellt.
Der Schulnetzverwalter (SNV®) als pädagogische Oberfläche wurde so konzipiert, dass sowohl der Frontalunterricht im Computerraum als auch das Arbeiten in Gruppen möglich ist. Er ist für kleine, mittlere und große Schulen hervorragend geeignet und unterstützt auch das Lernen an flexiblen Lernorten mit Laptops in Kombination mit einem Laptopwagen.
Schulnetzverwalter (SNV®) für den Administrator
Über die Oberfläche des SNV® können alle administrativen Netzwerkaufgaben gesteuert werden. Diese intuitiv bedienbare Oberfläche setzt kein spezielles Fachwissen voraus und ist somit auch für Lehrkräfte in ihrer Rolle als Administrator einfach zu bedienen.

Die Funktionen im Überblick:
Benutzerverwaltung
Reparaturfunktionen
Versetzungsmodul
Benutzerimport
Protokoll- und Auswertungsfunktionen

Ein großer Vorteil der Benutzerverwaltung ist der Wegfall des Mehraufwands durch die Konfiguration von Sicherheitseinstellungen oder die Einrichtung von Benutzergruppen. Das datenbankbasierte System mit integrierter Reparaturfunktion garantiert einen hohen Grad an Ausfallsicherheit und hilft somit zusätzlich Ausfallzeiten zu minimieren. Mithilfe des Versetzungsmoduls ist es möglich, Schüler einzeln, klassenweise oder über Listen in andere Klassen zu versetzen. Der Benutzerimport ermöglicht ein automatisiertes Erstellen von Schüler- und Lehrerkonten. Die für den Benutzerimport nötigen Listen können meist von der jeweils eingesetzten Schulverwaltungs-Software erzeugt werden. Ein weiterer Vorteil der Software sind schulspezifische Protokoll-und Auswertungsfunktionen. Sie geben einen Überblick, welche Lehrer und Schüler gerade "online", also erreichbar sind, welcher Raum frei oder mit welcher Klasse und welchem Lehrer belegt sind.
Rembo/mySHN®
Die Funktionen im Überblick:
Schutz der Endgeräte
Softwareverteilung
Bootmanagement

Schulnetzverwalter (SNV®) - Raumansicht
Die INL AG setzt zum Schutz der Endgeräte, zur Softwareverteilung und beim Bootmanagement auf die bewährte Lösung Rembo/mySHN®, das in allen seinen Funktionen mit dem Schulnetzverwalter (SNV®) abgestimmt ist. Vor dem Hintergrund der ständig wachsenden Bedrohung der Schulnetzwerke durch Schadsoftware wird der Schutz der Endgeräte immer wichtiger. Absichtliche Manipulation durch Schüler oder unbeabsichtigte Fehlbedienungen machen die Mehrzahl der Arbeitsstunden vieler Administratoren aus. Mit Rembo/mySHN® werden die Endgeräte wie Laptops und PCs gegen Schadsoftware und sogar vor Festplattenausfall geschützt Rembo/mySHN® ermöglicht eine komfortable und einfach zu bedienende Softwareverteilung. Dabei werden keine speziellen Anforderungen an die zu verteilende Software gestellt. Eine Wiederherstellung in einen beliebigen vorherigen Installationszustand ist jederzeit möglich. Mit dem integriertem Bootmanager erhalten Schüler und Lehrkräfte die Möglichkeit, auf ihren Endgeräten unterschiedliche Betriebssysteme zu starten.
Schulnetzverwalter (SNV®) für Lehrkräfte
Der Schulnetzverwalter (SNV®) bietet alle Standards einer pädagogischen Oberfläche. Diese ermöglicht Lehrkräften die Nutzung einer Vielzahl von Funktionen zur Steuerung des digitalen Unterrichts.
Funktionen des digitalen Unterrichts im Überblick:
DidaktischeGrundfunktionen
Klassenarbeiten
Bildschirmsteuerung

Digital Lernen | IT-Schullösungen
Die didaktischen Grundfunktionen stellen den Schülern nur die für den aktuellen Unterrichtszweck benötigten Medien und Ressourcen zur Verfügung. Hiermit lässt sich die Aufmerksamkeit der Schüler auf den Unterrichtsgegenstand lenken. Klassenarbeiten können über den Schulnetzverwalter (SNV®) organisiert werden.
Hierzu wird den Schülern eine gesicherte Arbeitsumgebung bereitgestellt, die z. B. das Angebot an Standardanwendungen, Lehr- und Lernsoftware oder auch den Internetzugang bestimmt. Eine Bildschirmsteuerung erlaubt die Ansicht der Schülerbildschirme sowie die Fernsteuerung der Endgeräte für z.
B. Demonstrationszwecke oder direkte Unterstützung des Schülers bei Anwendungsfehlern in der eingesetzten Software. Mit dem Dunkelschalten der Bildschirme kann die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler wieder auf sich lenken. Weitere Steuerungsmöglichkeiten unterstützen die gezielte Verwendung von Software oder Datenspeichern. Jeder Nutzer erhält eine individuelle Dateiablage, die mit Lehrer- und Klassentauschlaufwerken ergänzt werden. Die Verwendung von USB-Sticks in Schülerhänden ist möglich.
Schulträger partizipieren von standardisierten IT-Schullösungen
Die INL AG bietet den Schulträgern ein ganzheitliches Portfolio aus Planung, Ausstattung, Betriebs-und Servicekonzept sowie Schulung. Kern des Funktionsraums für das digitale Lernen ist snv®plus. Die INL AG stellt eine Auswahl an vorkonfigurierten Markenserver für kleine, mittlere und große Bildungseinrichtungen bereit. Diese werden bereits betriebsfertig mit den nötigen Hard- und Softwarekomponenten installiert, geprüft und ausgeliefert. Dadurch werden unnötige Überraschungen bei der Inbetriebnahme der Anlage an der Schule vermieden. Eine virtualisierte Version von snv®plus steht ebenfalls zur Verfügung. Diese ermöglicht z. B. eine einfache Skalierung der eingesetzten Serverhardware. Weiter kann der Schulträger erhebliche Investitions-und Betriebskosten durch den Einsatz einer standardisierten Serverhardware einsparen.

Betriebs- und Servicekonzept
Die INL AG bietet ein Dienstleistungsangebot, das ganz oder teilweise die Anforderungen aus dem Betriebs-und Servicekonzept der Schulen und Schulträger erfüllt. Über die Fernwartung können ca. 95% aller Arbeiten und Problemstellungen im Vorfeld erkannt und beseitigt werden. Hierdurch wird der personalintensive Vor-Ort-Service auf ein Minimum reduziert. Die INL AG bietet den Schulen und Schulträgern z. B. eine Überwachung der gesamten IT-Infrastruktur per Fernzugriff an.
Im INL Supportcenter laufen hierzu Informationen von den Systemen aus den angebundenen Schulen zusammen. Durch ständige Auswertung dieser Informationen werden kritische Systemzustände schnell erkannt. Schulträger und Schulen können dann automatisiert per E-Mail benachrichtigt werden oder erhalten per Webzugriff Einsicht in die grafisch aufbereiteten Protokolle.
Neben Hardware-Kennzahlen lassen sich auch Daten zur Auslastung, zum Status der täglichen Datensicherung und zur Aktualität des Virenschutzes bzw. zum aktuellen Virenbefall erfassen und aufbereiten. Dieses proaktive Management hilft, Serverausfälle im Vorfeld zu erkennen.
Durch einen Hersteller-Vor-Ort-Service kann bundesweit der Austausch defekter Hardwarekomponenten gewährleistet werden. Durch die Fernwartung kann der Server auf Wunsch in der Ferienzeit heruntergefahren und nach Absprache mit der Schule am Ferienende wieder eingeschaltet, überprüft und aktualisiert werden. Ein Großteil der Leistungen, die innerhalb der "Erweiterten Wartung" erbracht werden, bezieht sich auf die IT-Schullösung. Hierdurch wird der personalintensive Vor-Ort-Service auf ein Minimum reduziert. Die INL AG bietet den Schulen und Schulträgern z. B. eine Überwachung der gesamten IT-Infrastruktur per Fernzugriff an.
Die Endgeräte sind aufgrund der Absicherung über Rembo/mySHN® sehr wartungsarm, aber keineswegs wartungsfrei. Die Kalkulation der Wartungspauschale aus der Kombination berücksichtigt die Unterstützung für die Clients und auch die Unterstützung für das Netzwerk als Gesamtheit inklusive der Peripheriegeräte (Drucker, Scanner usw.).
Die Installation von Software und deren Verteilung mit Rembo/mySHN® wird in vielen Fällen von den Schulen in Eigenregie übernommen, weil diese keinerlei spezielle Kenntnisse erfordert. Es gibt jedoch Software, die für jeden Rechner spezifische und individuelle Informationen benötigt und damit nicht ohne Anpassung im Netzwerk verteilt werden kann. Für diese Software bietet INL innerhalb der erweiterten Wartung eine Unterstützung an.
Was kann Virtualisierung für Schulen und Schulträger leisten?
Die INL AG leistet mit der Virtualisierung der IT-Schullösung einen innovativen Beitrag zur effizienteren Nutzung der Lehr- und Lernumgebung in der Schule und sorgt für eine erhebliche Senkung der Investitions- und besonders der Betriebskosten. Bei der Servervirtualisierung werden Hardware, Betriebssystem und Anwendungen in einem portablen, virtuellen Softwarepaket kombiniert.
Diese so genannte virtuelle Maschine kann in Dateien abgespeichert, beliebig kopiert und verschoben werden. Ein Basisbetriebssystem stellt die Verbindung zwischen virtueller Maschine und der Server-Hardware, dessen Schnittstellen zum Netzwerk sowie den Ein- und Ausgabegeräten her. Im Regelbetrieb kann eine "Momentaufnahme", ein so genannter "Snapshot", gemacht werden. Bei Ausfall der Server-Hardware kann auf dem Ersatzgerät die "Momentaufnahme" der virtuellen Maschine wieder gestartet werden.
Fortbildungskonzept
Schulen und Schulträger können mit der INL AG spezielle Module zur Anwenderschulung für Administratoren und Lehrkräfte vereinbaren. Diese berücksichtigen die spezifischen Nutzungssituationen in der Schule.
Darüber hinaus bietet die INL AG regelmäßig im gesamten Bundesgebiet Workshops für Schulen und Schulträger an.
Thomas Schmidt von der Markus-Gottwald-Schule aus Eschenbach i.d.OPf. stellt heraus: "Durch die IT-Schullösung der INL AG konnte das Lernen mit digitalen Medien erheblich verbessert werden."
Thomas Schmidt, Markus-Gottwalt-Schule, Eschenbach i.d.OPf. / Bayern

Den kompletten Artikel lesen (733 kb)



AUS DEM JAHRESMAGAZIN 2009 DER ANDREAS-SCHNEIDER-SCHULE

Netzwerkumstellung, ein nicht alltägliches Projekt –
ein Erfahrungsbericht

Das Unterrichtsnetz
Die Andreas-Schneider-Schule besitzt als eine der größten kaufmännischen Schulen in Baden-Württemberg ein entsprechend großes Unterrichtsnetz, mit dem 2800 Schüler und 130 Lehrer regelmäßig arbeiten. 340 Computer und einige Notebooks müssen mit aktueller Software versorgt und betreut werden. Neben der Funktionsfähigkeit sind Programm- und Datensicherheit ein wichtiges Anliegen. Die Größe und Komplexität eines solchen Netzwerkes benötigt deshalb eine entsprechende Pflege und Aufmerksamkeit, damit es den Schülern und Lehrern zuverlässig zur Verfügung steht. Im Jahr 2006 war bereits klar, dass das Unterrichtsnetz mit der Pensionierung des bisherigen Netzwerkbetreuers, Detlev Meyer, im Schuljahr 2009 in neue Hände übergeben werden muss. Es bot sich an, dass ich als Direkteinsteiger mit DV-Hintergrund dieses Netzwerk zusammen mit versierten DV-Kollegen betreue.
Im Vergleich zu einem Unternehmensnetz sollten bei einem Schulnetz idealerweise didaktische Elemente wie beispielsweise das gegenseitige Zeigen des Bildschirminhalts und das temporäre Sperren des Internets möglich sein. An einer Schule sind Seiten mit jugendgefährdenden Inhalten aus dem Internet herauszufi ltern. Klassenarbeiten und Prüfungen müssen schulweit am PC durchgeführt werden können. Zahlreiche Klassen, unsere 4 Übungsfi rmen und 3 Juniorenfirmen müssen mit verschiedenen datenbankbasierten Systemen, sogenannten Enterprise Resource Planning Systemen (ERP-System), arbeiten können. Schüler, Betriebe und Lehrer sollen per E-Mail kommunizieren können. Und schließlich sollen alle Daten zentral gespeichert werden. Sie sollten nur dorthin gelangen, wo sie auch hingehören und vor unbefugten Zugriffen geschützt sein.
Die Softwareauswahl
Die Schulleitung und das Netzwerkteam sahen sich bereits 2006 nach möglichen pädagogischen und technischen Lösungen im Markt um. Es wurden verschiedene Lösungsansätze evaluiert und in Hinblick auf die technische Realisierbarkeit in einer Schulumgebung abgewogen. Das hohe Anforderungsprofi l erschwerte es, die passende Lösung zu fi nden.
Die Lösung, für die sich die Schulleitung in Abstimmung mit unserem Schulträger und dem Netzwerkteam entschieden hat, ist die Gesamtlösung snv®plus der Firma INL AG aus Schwäbisch-Hall. Die Gesamtlösung, in der Rembo/mySHN integriert ist, ist aus einer Hand. Dies hatte für uns den Vorteil, dass wir dadurch nur einen Ansprechpartner hatten, was die Kommunikation wesentlich erleichterte.

Technisch basiert die eingesetzte Lösung auf
-Pädagogische Elemente der Nutzeroberfläche von snv®plus
-Rembo/mySHN der Firmen IBM Deuschland GmbH und SBE network solutions GmbH
-VMware Infrastructure der Firma VMware Global Inc.
-Server der Firma Hewlett-
Packard GmbH. Die bereits während des Auswahlprozesses erkennbar hohe Kompetenz der Firma INL AG war, wie sich später zeigte, ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Umsetzung.
Die Technologie
Die Gesamtlösung snv®plus in seiner mittlerweile 3. Version „würzt“ das Unterrichtsnetzwerk sehr anwenderfreundlich mit didaktischen Elementen wie beispielsweise dem gegenseitigen Zeigen des Bildschirminhaltes. Lehrerinnen und Lehrer können flexibel und umfassend in das Unterrichtsgeschehen technologisch eingreifen und werden so bei der pädagogischen Umsetzung ihres Unterrichts unterstützt. Beispielsweise kann das Internet für die gesamte Klasse oder nur für einzelne Schülern freigegeben werden. Dateien können automatisch auch an nicht anwesende Schüler verteilt werden. Es sind viele weitere nützliche Funktionen im Schulnetzverwalter enthalten; leider würde das Aufzählen den Rahmen dieses Berichtes sprengen.
Die Einstellungen der Schüler-und Lehrer-PCs werden im Laufe des Tages durch das Arbeiten naturgemäß verändert. Am Ende des Tages sind deshalb PCs häufi g „verbogen“, weshalb sie dann wieder repariert werden müssen, damit am nächsten Tag neue Schüler und Lehrer mit funktionsfähigen PCs arbeiten können.
Bei 340 PCs kann das selbstverständliche nicht von Hand durchgeführt werden. Hier kommt Rembo/mySHN zum Einsatz. Alle PCs werden am Ende des Tages ausgeschaltet und am nächsten Tag wieder gestartet. Mit dem Starten werden die PCs automatisch in den funktionsfähigen Ursprungszustand gebracht. Natürlich könnte man den PCs auch prinzipiell jede Änderung verbieten, jedoch ist das heutzutage nicht mehr zeitgemäß, da Software je nach Anwendungsfall weitere Software nachinstalliert und Lehrer oder Schüler etwas ausprobieren wollen.
Die hohe Anforderung an das Netzwerk erfordert eine Vielzahl an Serverdiensten, z.B. Datenbanken, Drucker, Speichersysteme, Programme etc.. Grundsätzlich ist es nicht sinnvoll, alle Serverdienste auf einem Server laufen zu lassen, da dieser eine Server, wenn er vielleicht Probleme hat, die Arbeit der gesamten Schule stoppen kann. Also verteilt man die Aufgaben auf mehrere Server. Das wiederum macht die Anschaffung mehrerer Hardwareserver nötig, was die Anschaffungskosten deutlich in die Höhe treibt. VMware hat hier einen intelligenten Lösungsansatz entwickelt, der schon lange in Rechenzentren als Industriestandard eingesetzt wird. Anstatt viele verschiedene Hardwareserver zu kaufen, werden, je nach Anwendungsgröße, auf einem oder wenigen besonders leistungsfähigen Servern sogenannte virtuelle Server platziert. Diese verhalten sich wie normale Server. Der größte Vorteil in der Virtualisierung liegt darin begründet, dass Ressourcen wie Festplatten, Prozessoren und Speicher zentral genutzt werden können, was Kosteneinsparungen zur Folge hat. Als angenehmer Nebeneffekt wird die Administration einfacher.
Der Test
Es war schnell klar, dass bei solch einem komplexen Projekt umfangreiche Tests durchgeführt werden müssen, bis fast 3 000 Nutzer mit dieser Lösung auf täglicher Basis arbeiten können. Zum Ende der letzten Sommerferien wurden deshalb zwei Klassenräume als Testräume umfunktioniert. Die Stundenplanbelegung sah vor, dass verschiedene Klassen mit unterschiedlichen Anforderungen die beiden Unterrichtsräume nutzen und die gemachten Erfahrungen an das Netzwerkteam weitergeben sollten. Zunächst mussten wir administrationsseitig die Handhabung der technologisch komplexen Lösung erlernen und mit ihr experimentieren. Die Firma INL AG stand uns da sehr hilfreich zur Seite. Die didaktischen Möglichkeiten des neuen Unterrichtsnetzes beeindruckten uns und wir setzten es sofort in unseren DV-Klassen ein. Die Schüler waren zwar nicht begeistert, dass wir als Lehrer jetzt jederzeit die Schüler-PCs sperren oder das Internet abschalten konnten, aber sie akzeptierten es.
Der Betrieb
Am Montag nach den Faschingsferien wurde es spannend, da nun zum ersten Mal die gesamte Schule an den neuen PCs arbeiten würde. Der Start verlief größtenteils erfreulich. Vergessene Passwörter bei Lehrern und Schülern setzten wir zurück. Klassen wurden zum Zwecke des parallelen Unterrichts im System geteilt. Virenschutzeinstellungen wurden angepasst. Dies führte dazu, dass sich die Kollegen und Schüler größtenteils positiv äußerten. Insbesondere wurden die pädagogischen Möglichkeiten und die freien Installationsmöglichkeiten gelobt.
Natürlich ist die Arbeit am Unterrichtsnetz jetzt noch nicht abgeschlossen. Bestimmte Einschränkungen lassen sich erst nach und nach beseitigen, was mit den schulischen Rahmenbedingungen zusammenhängt.
Als Fazit lässt sich sagen, dass ein nicht alltägliches Projekt (fast) erfolgreich zu Ende gebracht wurde. Weitere Schulungen sind im Kollegium geplant, damit das gesamte Potenzial genutzt werden kann. Es ist auch immer wieder erfreulich zu sehen, dass die Arbeit im Team Spaß machen und zum Erfolg führen kann.
Dank
Ein so großes Projekt kann man nur im Team erfolgreich meistern. Deshalb gebührt allen Kollegen, die uns unterstützt haben, großer Dank. Hervorheben möchte die Arbeit meiner Netzwerkteamkollegen Ralf Bauer (PCs, Beamer, Drucker) und Ralph Brandl (Exchange, Outlook, IuK-Plattform). Es hat viel Spaß gemacht, mit ihnen Probleme zu lösen. Manchmal waren auch mehr Probleme da, als uns lieb war, aber das ist eine andere Geschichte!
Alle Kollegen, die in der Umstellungsphase wegen irgendwelcher Fehler manchmal verständlicherweise ungeduldig waren, bitte ich um Nachsicht. Bei der Schulleitung möchte ich mich für den Rückhalt bedanken. Besonders möchte ich mich auch bei Herrn Schaaf und den Mitarbeitern der Firma INL AG bedanken, die immer ein offenes Ohr hatten und sehr kompetent sind.

Den kompletten Artikel lesen (250 kb)

 
 
presse
 
Der Schulnetzverwalter ist ein Produkt der INL AG